Der Kauf einer Immobilie vom Bauträger wirkt für viele Privatkunden komplex. Mit dem Bauträgervertragsgesetz brauchst du diese Sorge nicht zu haben. Es schafft klare Regeln und stellt sicher, dass dein Geld und deine Rechte umfassend geschützt sind.
Transparenz und klare Unterlagen
Schon vor Vertragsabschluss erhältst du eine vollständige Baubeschreibung, Pläne und alle Angaben zur Ausstattung und Qualität. Du weißt genau, was du kaufst. Diese Klarheit verhindert Streitpunkte und gibt dir eine solide Entscheidungsgrundlage.
Sichere Zahlungsabwicklung über einen Treuhänder
Deine Zahlungen laufen nicht direkt an den Bauträger. Sie werden über einen unabhängigen Treuhänder abgewickelt, meistens ein Anwalt. Dein Geld bleibt so lange beim Treuhänder, bis die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen für die nächste Rate erfüllt sind. Das schützt dich effektiv vor Fehlentwicklungen während des Baus.
Prüfung durch einen gerichtlichen beeideten Sachverständigen
Bevor eine Rate ausbezahlt wird, prüft ein gerichtlich beeideter Sachverständiger den Baufortschritt. Er bestätigt, dass die jeweiligen Arbeiten ordnungsgemäß und vollständig erbracht wurden. Erst nach seiner Freigabe erfolgt die Auszahlung. Diese Kontrolle sorgt dafür, dass dein Geld nur für tatsächlich fertiggestellte Leistungen verwendet wird.
Verpflichtungen des Bauträgers und starke Käuferrechte
Der Bauträger muss termingerecht und mängelfrei liefern. Bei Problemen haftet er. Nach der Übergabe hast du klare Gewährleistungsansprüche, die gesetzlich geregelt sind. Du bist also auch nach Fertigstellung nicht allein.
Fazit
Das Bauträgervertragsgesetz kombiniert Transparenz, finanzielle Sicherheit und unabhängige Kontrollen. Treuhänder und Sachverständige sorgen dafür, dass jede Auszahlung gerechtfertigt ist und der Bau korrekt abläuft. Als Käufer profitierst du von einem System, das dich umfassend schützt und dir einen verlässlichen Weg in dein neues Zuhause bietet.
